Heilpflanze oder Unkraut?

Kürzlich trafen sich ein Grüppli Landfrauen und weitere Interessierte bei Robert Kull in der Kräuterküche, sobald alle den Weg durch die verwinkelten Trogner Gässli zum Bergweg 3 gefunden hatten.

Im tiefsten Winter erinnerten wir uns an warme Sommertage und wilde Heilkräuterpflanzen. Bei einer Tasse Tee, selbstverständlich aus selbstgepflückten Lindenblüte, und  in gemütlicher Runde erfuhren wir, was so alles vor unserer Haustüre spriesst und gedeiht, nicht nur als Unkraut. Dass Ringelblume und Spitzwegerich  heilende Wirkungen haben, wussten wir schon vorher. Dass aber das vielleicht lästigste Unkraut im Garten, der Giersch, ebenfalls dazu zählt, erstaunte uns doch sehr. Genauso interessant war, wie wir alle diese Pflanzen haltbar machen können, denn viele Wehwehchen haben wir ja im Winter oder aber sicher nicht zur Blütezeit der jeweiligen Pflanze. So gab es auch für uns Landfrauen, wo viele denken, wir sind mit der Natur verbunden und kennen alte Heilpflanzen, viel neues zu lernen. Doch bevor wir uns nicht mehr konzentrieren konnten, durften wir noch praktisch arbeiten.

Zusammen stellten wir eine Ringelblumensalbe und eine Harz-Creme her. Das wichtigste was wir nebst den Zutaten dazu brauchten, war Zeit und Geduld. Alle Zutaten mussten langsam erhitzt werden. Unter ständigem Rühren bildete sich dann eine homogene Masse, die langsam wieder abgekühlt werden musste. Und nicht vergessen, rühren,rühren,rühren,….. . Für uns ein Vorteil war, das Rühren ging neben der lockeren Weiterbildung fast wie von selbst. Das Resultat stellte uns alle zufrieden. Und so durften wir alle mindestens je ein Dösli Ringelblumensalbe und Harz-Creme mit nach Hause nehmen. Zusätzlich bekamen wir noch Rezepte zum selber machen.

Also dann, los geht’s!

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